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Geschichte
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Die früheste Besiedlung der VAE ist bereits für 5500 v. Chr. – also vor 7500 Jahren – belegt. Neue Zeugnisse weisen jedoch darauf hin, daß die ersten Einwohner bereits in der frühen Steinzeit in der Region eingetroffen sind.

Aus der Zeit 3000-2500 v. Chr. wurden Gemeinschaftsgräber an den Ausläufern des Jebel Hafit (auch „Hafeet“ geschrieben) in Abu Dhabi gefunden, und in den nördlichen Emiraten wurden erste Oasenstädte und Gemeinschaftsgräber aus den darauffolgenden 500 Jahren erwähnt. Die Domestizierung des Kamels im 2. Jahrtausend erleichterte den Handel - hauptsächlich mit Kupfer aus dem Hajjar-Gebirge - mit Städten im Südirak und Syrien.
 
Einen Höhepunkt in der Eisenzeit stellte um 1300 bis 300 v. Chr. die Entwicklung des Falaj-Bewässerungssystems dar, bei dem das Wasser unterirdisch aus den grundwasserführenden Schichten der Gebirge zu den tiefer liegenden Oasen und Gärten geleitet wurde. Dies begründete die ersten Siedlungen. Weitere bedeutende Entwicklungen während dieser Epoche waren der erste Gebrauch von Eisen, die Entwicklung der Schrift mit dem südarabischen Alphabet und erste Kontakte mit den Reichen Assyrien und Persien.

Die Prägung einheimischer Geldmünzen begann erst etwa 300 v. Chr. parallel zu Warenimporten aus Griechenland und Südarabien. In dieser Zeit ist auch die erste Nutzung von Pferden belegt.

Während der darauffolgenden Jahrhunderte entwickelten sich Siedlungen, und ein starkes Handelsnetz erstreckte sich bis zum Mittelmeer, Syrien, Irak und Indien. Ein Herrscher namens Abiél ließ in hohem Umfang Münzen prägen. Aus etwa der gleichen Zeit stammen die ältesten aramäischen Innschriften, die in ed-Dur und Mleiha entdeckt wurden.

Im Jahr 630 n. Chr. hielt mit der Ankunft von Gesandten des Propheten Mohammed der Islam Einzug. Nach dem Tod des Propheten im Jahr 632 n. Chr. verstrickten sich einheimische Siedler in blutige Konflikte, einschließlich des Überfalls von Iran und Oman, während gleichzeitig Handelsbeziehungen mit dem Königreich Hormuz geknüpft und verstärkt wurden.

Diese Verhältnisse herrschten vor, bis die Portugiesen im 16. Jh. im Golf eintrafen und eine heftige Rivalität mit den Ottomanen entfachten. Zu dieser Zeit erstarkten die Qawasim, eine Gruppe von Sheikhs und ihren Gefolgsleuten, die es zu wirtschaftlicher Macht gebracht hatten und die sich mit Waffengewalt ausländischer Handelskontrolle widersetzten. Dieser Widerstand provozierte letztendlich eine Offensive der Briten, die die Qawasim über die zweite Hälfte des 18. Jh. niederhielten.

Bereits vor dieser turbulenten Periode war um Liwa eine Gruppe blühender Gemeinden entstanden, zu denen der Stamm der Bani Yas gehörte. Der durch den Perlenhandel angetriebene Aufschwung, vor allem im Gebiet der heutigen Abu Dhabi City, veranlasste den Bani-Yas-Stamm, unter Führung von Sheikh of Al Bu Falah (Familie Al Nahyan), von Liwa nach Abu Dhabi umzusiedeln. Mitglieder dieses Clans mit dem Namen Al Bu Fasalah ließen sich später an der Bucht des heutigen Dubai nieder und errichteten die Maktoum-Herrschaft.

Nach der Niederlage der Qawasim schlossen die Briten Anfang des 19. Jh. mit jedem der Emirate separate Verträge, die eine Waffenruhe (engl. „truce) auf See beinhalteten. Daher ihr ursprünglicher Name: Trucial States.

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